Guntershausen


Dr. Klaus-Peter Lorenz

Der Vorsitzende des Ortsvereins Guntershausen ist Dr. Klaus-Peter Lorenz.

 

Lärmschutz an der Eisenbahn

Foto: Patrick Rehn

Lärmschutz – betrifft viele Bürger. Zum Thema Bahnlärm hatte die SPD Guntershausen eingeladen, und eine Vielzahl betroffener Bürger war erschienen. Gast des Abends war auch die Bürgermeisterin Baunatals, Frau Engler, die sich seit Jahren für das Thema „Lärmschutz“ einsetzt. Entschuldigen ließ sich die Bundestagsabgeordnete Esther Dilcher, weil Sitzungswoche war. Der Ortsvereinsvorsitzende und Stadtverordnete Dr. Klaus-Peter Lorenz sowie Tim Kaiser  konnten in der Teilnehmerschaft auch erfahrene Lokomotivführer und Eisenbahningenieure begrüßen.

Den Guntershäusern muss man nach 170 Jahren die Eisenbahn nicht erklären – aber wir haben sie gefragt, wie sie den Bahnlärm erleben und auf was sie ihn im Besonderen zurückführen:

Die Bahnunterführung über die Kreisstraße mit den darauf liegenden Weichen gibt das Poltern der Räder  wie ein Trichter weiter in die  Anliegerschaft. Die unmittelbaren Anlieger spüren heutzutage die Erschütterungen in ihren Häusern, und  bemerken auch Risse im Mauerwerk.

Die Fahrgeschwindigkeit hat sich im letzten Jahrzehnt deutlich erhöht. Dazu zählt auch eine viel stärkere Anfahrdynamik mit dem Reiben ansatzweise durchdrehender Antriebsräder auf dem Baunaviadukt.

Zwangsgebremste Züge, die zu schnell den Buchberg herunterkommen, geben besonders bei Kesselwagen ein weitschallendes Resonanzdröhnen ab.

Mit der Inbetriebnahme des neuen Stellwerks wurde eine Neusignalisierung durchgeführt, die kürzere Zugfolgen und höhere Geschwindigkeiten mit sich brachte. Der Einwirkpunkt für das langsamere Durchfahren des Bahnhofs von Norden her wurde in Richtung der Siedlung versetzt. Damit entstand die verstärkte Ruhestörung durch  Zwangsbremsungen auf dem hohen Bahndamm statt wie früher im Einschnitt des Buchberges.

Der Entfall der Betriebsruhe in den Nächten auf Montag macht sich bemerkbar, wie die vielen Umleiterzüge von anderen Nord-Süd-Verbindungen.  Viele Güterzüge  fahren zwei Mal durch Guntershausen, etwa von Marburg kommend über Kassel Rangierbahnhof  nach Bebra.

Viele lärmbrechende Einrichtungen entlang der Bahn sind über die Jahre entfallen: Die abgestellten Bauzüge, das Stellwerk, der Güterschuppen, die Schwarzen Schuppen  und  die Bahnmeisterei.

Die Bürgermeisterin referierte über ihr langanhaltendes Einwirken auf das öffentliche Unternehmen, das zwar kommunikativer geworden sei – aber ohne jede Verbindlichkeit, was die gewünschten Verbesserungen anginge. Mit andern Worten: Es werden immer wieder neue Zweijahreszeiträume für Planung und Umsetzung von Lärmschutzmaßnahmen genannt. In den Worten von Dr. Lorenz eine Kaskaden-Politik – das Wasser verläuft sich über viele  Treppen…

Das Thema soll übrigens in der Stadtverordnetenversammlung am 11. März auf die Tagesordnung kommen.

Die vielen Vorschläge der Besucher  zur Verbesserung der Situation in Guntershausen wurden im Schlusswort des Abends mit Peter Glotz gewürdigt:

„Fachmann – ist immer zuerst der Betroffene!“

 

Wenn die Bahn lärmt

„Mach‘ bitte die Fensterläden zu, der Schotterzug kommt!“ – es ist eher selten, dass man die Liebste daheim vom Bahnhof aus vor einem Zug warnt, aber in diesem Falle und angesichts der enormen Steinstaubwolke auf dem Bahndamm über Guntershausen war das durchaus angebracht.

An immerhin 62 Tagen und Nächten werden an der Strecke zwischen Baunatal-Rengershausen und Baunatal-Guntershausen die Gleisanlagen grundhaft erneuert. Das geht rund um die Uhr, tagsüber auch mit akustischem Warngerät, nachts „nur“ mit schwerem Gerät: Planumverbesserungsmaschine, Stopfmaschine, Schotterpflüge und wie sie alle genannt werden.

Dazu kommt, dass in den Wochen vor dieser Baumaßnahme auf der benachbarten Schnellfahrstrecke Kassel-Fulda gebaut wurde, und auf der Main-Weser-Bahn wochenlang die Umleiterzüge zusätzlich fuhren – das sollen an Spitzentagen über 420 Züge gewesen sein, die über die Dächer des Baunadorfes hinwegrollten.

Auf einen Schallschutz warten die Guntershäuser hingegen seit Jahrzehnten vergebens. Die aktuelle „Zielperspektive“ lautet 2025. Der SPD-Ortsverein Guntershausen wird sich dafür weiterhin engagiert einsetzen. Für den Spätherbst wollen wir zum Thema auch wieder Abgeordnete einladen.

 

Birken und Weiden, Brombeeren und Raine

Die Feldraine an der Fulda in Guntershausen hatte der örtliche SPD-Vorstand im Auge, als er in den letzten Märztagen einen gemeinsamen Sonntagsspaziergang unternahm.

Denn die schönen Wege in der Fuldaaue bei Guntershausen werden für den intensiven Freizeitverkehr von Fahrrad- und Elektroradfahrern, von Roller Blades und anderen  gärtnerisch intensiv gepflegt. Die Kritik eines Mitglieds auf der vergangenen Versammlung uns aber für die Wegraine sensibilisiert:

Kaum noch ein Strauch, ein Busch, ein Gehölz säumt die Wege in die Landschaft.

Aber wo sollen Lerchen und Stare ihren Fuß hinsetzen – wohl kaum auf die offenen Flächen, über die selten genug mal ein Hase flüchtet?  Über die Jahre scheint vieles verschwunden, was sich am Rain dereinst breit machen konnte:

Holunder und Himbeere, Hasel und Weide,  Brombeere und  Weißdorn. Auch an den Wassergräben stehen keine Weiden oder Erlen.  Die intensive Pflege hat wenig übergelassen jenseits der asphaltierten Radwege. In der Folge haben die Guntershäuser SPD-Stadtverordneten Tim Kaiser und Dr. Klaus-Peter Lorenz die Stadt Baunatal gebeten, die derzeitige Pflegepraxis mit Blick auf das „Radweg-Begleitgrün“ zu überdenken – im Sinne der gefiederten Freunde und allgemein des Naturschutzes.

Birken und Weiden, Brombeeren und Raine

Die Feldraine an der Fulda in Guntershausen hatte der örtliche SPD-Vorstand im Auge, als er in den letzten Märztagen einen gemeinsamen Sonntagsspaziergang unternahm.

Denn die schönen Wege in der Fuldaaue bei Guntershausen werden für den intensiven Freizeitverkehr von Fahrrad- und Elektroradfahrern, von Roller Blades und anderen  gärtnerisch intensiv gepflegt. Die Kritik eines Mitglieds auf der vergangenen Versammlung hatte uns aber für die Wegraine sensibilisiert:

Kaum noch ein Strauch, ein Busch, ein Gehölz säumt die Wege in die Landschaft.

Aber wo sollen Lerchen und Stare ihren Fuß hinsetzen – wohl kaum auf die offenen Flächen, über die selten genug mal ein Hase flüchtet?  Über die Jahre scheint vieles verschwunden, was sich am Rain dereinst breit machen konnte:

Holunder und Himbeere, Hasel und Weide, Brombeere und  Weißdorn. Auch an den Wassergräben stehen keine Weiden oder Erlen.  Die intensive Pflege hat wenig übergelassen jenseits der asphaltierten Radwege. In der Folge haben die Guntershäuser SPD-Stadtverordneten Tim Kaiser und Dr. Klaus-Peter Lorenz die Stadt Baunatal gebeten, die derzeitige Pflegepraxis mit Blick auf das „Radweg-Begleitgrün“ zu überdenken – im Sinne der gefiederten Freunde und allgemein des Naturschutzes.

 

Politische Berichte

 

Termine

Alle Termine öffnen.

20.04.2019, 10:00 Uhr „Auf einen Kaffee mit der SPD Baunatal“

27.04.2019, 10:30 Uhr - 12:00 Uhr ASF/JUSO-Bustour zur Europawahl

29.04.2019, 16:00 Uhr - 18:00 Uhr Wahlstand zur Europawahl mit Foodtruck

29.04.2019, 18:00 Uhr Fraktion

02.05.2019, 18:00 Uhr Jahreshauptversammlung Ortsverein Guntershausen

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Martina Werner - MdEP

http://www.martina-werner.de/

Esther Dilcher - MdB

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