Guntershausen


Dr. Klaus-Peter Lorenz

Der Vorsitzende des Ortsvereins Guntershausen ist Dr. Klaus-Peter Lorenz.

 

Politischer Bericht für 2019/20

Die Kandidaten der SPD Guntershausen: Dr. Klaus-Peter Lorenz, Nadine Laudenbach, Udo Laudenbach, Tim Kaiser

Das große Thema Glasfaserausbau haben wir seitens des Ortsvereins mit einem „Glasfaser-Danke-Fest“ begangen, an dem neben Genossen auch die Bürgermeisterin und Mitstreiter aus Guntershausen teilgenommen haben. Das Thema findet seinen guten Abschluss mit der Aufnahme weiterer Erschließungsgebiete in Großenritte Nord und Altenbauna Süd. Nicht nur die „kleinen Stadtteile“ werden also von diesem Ausbau profitieren.

Mit einer weiteren gut besuchten Veranstaltung nicht nur für Betroffenen und einem Pressetermin haben wir die Bemühungen um einen Lärmschutz an der Bahn fortgesetzt. Eine entsprechende Petition, die online von einigen Dutzend Betroffenen unterzeichnet wurde, ist unterdessen vom Deutschen Bundestag zur Beratung angenommen worden. Weitere Aktivitäten sollen spätestens dann folgen, wenn der Umleitungsverkehr von der Schnellfahrstrecke in einigen Monaten einsetzen wird.

Ein besonderes Glanzlicht war für den Ortsverein sicher der Rundgang zur Geschichte der Zwangsarbeit im Baunatal mit Carolin Sohl.

Zufrieden sin können wir mit unseren Bemühungen um einen barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Guntershausen. Wir rechnen für den kommenden Winter mit der Inbetriebnahme von Fahrstühlen und Rampen. Bei der Einweihung dieses dritten Bauabschnittes werden wir sicher dabei sein!

Zum Langzeit-Thema Radweg an der Fulda liegt eine fertige Planung und Kostenberechnung vor; auch mit Zuschüssen kann gerechnet werden. Wie sich das Projekt angesichts der dramatischen Haushaltsentwicklung darstellt, wird in den nächsten Monaten geklärt werden müssen.

Lange diskutiert und dann etwas schwergängig umgesetzt worden ist die Befreiung von den Gebühren für das Anruf-Sammel-Taxi. Dieser Stadtverordnetenbeschluss erfolgte auf unsere Guntershäuser Initiative, besonders mit Blick auf den Verkehr nach Rengershausen. Da Baunatal mit der „AST-Befreiung“ allein im Landkreis dazustehen scheint, wird eine solche für das Wahlprogramm der Kreis-SPD vorgeschlagen werden!

Im Rahmen des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ haben wir eine Ideenskizze vorgelegt, an der Furt durch die Bauna vor dem alten Viadukt schattige Sitzplätze anzulegen und einen Ort der historischen Information anzulegen. Der Wettbewerb fiel dieses Jahr aus, soll aber 2021 wieder stattfinden. Für die Ortsmitte an der Bauna könnten diese Ideen zu einer deutlichen Aufwertung führen.

Mitten im Dorf: Das erweiterte Feuerwehrgerätehaus Guntershausen

Mit großer Freude sehen wir der Fertigstellung des Feuerwehrgebäudes in Guntershausen entgegen, das nach langer Umbauzeit im Herbst 2020 unserer Wehr übergeben werden kann.

Vorgelegt hat Dr. Lorenz der Stadtverordnetenversammlung die Frage, ob nicht statt zweier Abwasserverbände (mit Edermünde und mit Schauenburg) zukünftig ein fusionierter Verband effektiver arbeiten könnte.

Zur Zukunft der kleinen Ortsvereine haben wir dem Stadtverband der SPD unsere Vorschläge für eine neue Struktur unterbreitet, die wohl erst nach der Kommunalwahl im März 2021 weiter bearbeitet werden wird.

Schleichwege für Autofahrer -  etwa die Bergstraße stellen für die Anwohner durchaus ein Problem dar. Nicht nur die Betroffenen sollten diese sportlichen Abkürzungsfahrer auf ihren Abwegen ansprechen. Das Problem wurde den Zuständigen für den ruhenden Verkehr im Rathaus vorgelegt.

Der Busverkehr, der Nahverkehr, die durchgehende Kreisstraße und die Verknüpfung von Bahn- und Busverkehr begleiten die politische Arbeit auch über das zurückliegende Jahr hinaus.

Die zukünftige Gestaltung besonders der Kreisstraße „Rengershäuser Straße“, die in der jetzigen Ausbauform Mitte der 70er Jahre gestaltet wurde, beschäftigte die Versammlung intensiv.

Derzeit haben sich im Dialog mit den Bürgern folgend Wünsche angesammelt:

Verbot für Lastwagennutzung auf den Waldparkplätzen „Peters Ruh“ (außer für Anlieger wie Holzwirtschaft). Den Fahrern steht ein eigener Parkplatz mit bescheidenem Sanitärangebot vor Kirchbauna zur Verfügung. Für die enge Ortsdurchfahrt sollte ein Durchfahrtverbot für LKW außer für Anlieger gelten.

Für den mangelnden Parkraum im oberen Bereich der Kreisstraße sollten weitere Garagenplätze unter der Haarnadelkurve angeboten werden – ein Ansinnen, das bisher unverständlicher Weise am Naturschutz scheiterte.

Ab dem Bereich Einmündung Bergstraße bis hinter den Abzweig Streckweg sollte eine 30 km/h-Zone eingerichtet werden. Hier haben wir einen regen Schülerverkehr, der die unübersichtliche Straße ebenso schwer queren kann wie die Radfahrer vom R1-Weg in der Mitte des Stadtteils.

Für die Einmündung Bergstraße selbst sollte ein Verkehrsspiegel aufgestellt werden.

Wäre eine Ampel an der Bahnunterführung vor dem Bahnhof wünschenswert? Darüber gab es einen intensiven Meinungsaustausch, zu dem wir gern Stimmen aus dem Stadtteil hören würden.

Bereits am Grifter Kreuz sollte es einen Hinweis auf die enge Unterführung in Guntershausen geben, damit die unselige Rückwärtsrangiererei sich „verfahrender“ großer Fahrzeuge aufhört. Angesprochen wurde auch wieder die Erneuerung der „Äppelallee“ in der kahlen Feldflur entlang der Kreisstraße zum Ratio. Ein Thema unter dem Motto: Wenn alte Genossen von früheren erzählen…

Nach dem Kassenbericht mit Dank und Entlastung für den Kassierer Reimut Schulzke standen Delegierten- und Kandidatenwahlen auf der Tagesordnung. Neben Tim Kaiser und Dr. Klaus-Peter Lorenz stellen sich zwei im Ort wohl bekannte „Neue“ für die politische Vertretung in der Stadtverordnetenversammlung zur Wahl: Nadine und Udo Laudenbach aus der Bergstraße werden im März auf der SPD-Liste kandidieren. Nadine Laudenbach ist stellvertretende Leiterin einer Kindertagesstätte in Kassel, Udo Laudenbach ist seit einem Vierteljahrhundert Eisenbahner und auch gewerkschaftlich aktiv. Es gibt viel zu tun im politischen Ehrenamt – ein herzliches Glück auf!

Zur Wahlkreisdelegiertenkonferenz der Bundestagskandidatur entsendet der Ortsverein Tim Kaiser als Delegierten.

In die kommende Fraktionsarbeit der SPD im Stadtparlament wird Dr. Lorenz den Vorschlag einbringen, eine Expertise zum öffentlichen Verkehr erarbeiten zu lassen: Was läuft gut im Busverkehr, welche zukünftigen Wünsche können wir in Erfahrung bringen, kann der Verkehr effizienter werden, gerade auch beim Umsteigen auf andere Verkehrsmittel?

Eine neue Ansichtskarte von Guntershausen kann beim Vorsitzenden des Ortsvereins Guntershausen erworben werden (0,60 Cent; ab 5 Stück auch mit Postversand).

Für Ideen und über kritische Hinweise zu unseren aktuellen Themen freuen wir uns:

Mail: lorenz_guntershausen@web.de

Tel: 05665 407 695 0

 

Bericht aus dem Vorstand

Die Mitgliederversammlung des Ortsvereins Guntershausen wird nunmehr zeitnah nach der Stadtverbands-Vorstandssitzung (1. Juli) terminiert werden können. Sowohl dort als auch in Guntershausen wird es dann schwerpunktmäßig um die Kandidatenliste und die thematischen Schwerpunkte für die Wahl im Frühjahr 2021 und damit die weitere kommunalpolitische Arbeit gehen.

 

Ein Augenmerk sollen wir nach entsprechenden Ansprachen aus Guntershausen auf den Verkehr haben: Seien es Schleichverkehr, Lärmbelastungen oder die Sicherheit an Bushaltestellen oder der Unterführung am Bahnhof. Im größeren Rahmen spiegelt sich das Drängende dieses Themas auch in etlichen Bürgerinitiativen benachbarter Gemeinden wider, die sich mit dem zunehmenden Lärm der Autobahnen beschäftigen, dem Schwerlast-Durchgangsverkehr oder dem jahrzehntelangen Ringen um einen neuen Autobahnanschluss Baunatal Mitte. Dazu kämen „ewige“ Anliegen wir Ortsumgehungen oder Radwege.

 

Seitens der Guntershäuser SPD haben Tim Kaiser und Dr. Klaus-Peter Lorenz bereits angekündigt, die örtlichen Anliegen auch auf dem nächsten Parteitag der SPD in Baunatal zu thematisieren.

Wir nehmen gern weitere Kritik und Anregungen auf:

Mail:  Lorenz_Guntershausen@web.de, Tel: 05665 407 695 0

 

Bericht aus dem Ortsverein

Die Mitgliederversammlung (geplant für den 7.Mai 2020) darf wegen der CORONA-Beschränkungen noch nicht stattfinden. Nach Rücksprache mit dem Stadtverband wird sie im Sommer nachgeholt werden.

Thematisch sammeln wir weiter Aufgaben im Bereich des Verkehrs:

  • Beschwerden wegen Schleichverkehrs in der Bergstraße
  • Verkehrsberuhigung an der Bushaltestelle Rengershäuser Straße/Lindenstraße/Bergstraße (Schülerverkehr).
  • Lastwagenverkehr durch den Stadtteil – Neubeschilderung am „Grifter Kreuz“ und andere Maßnahmen
  • Parksituation in der Sackgasse Bergstraße

Wenn der LKW nicht durch die Unterführung passt, dann wird abenteuerlich im Sträßchen zum Altenheim gewendet.

Nicht das verbotene Parken im Stummel an der Wolfsburger/Salzgitterstraße ist das Problem, sondern der Umstand, dass die LKW rückwärts über die Hauptstraße dort hinein rangieren. Wer in eine solche Situation bei Nacht und Nebel gefahren ist, der ahnt die Gefahr, die von diesem Manöver ausgeht. Nicht nur, wenn manche LKW flüssiges Metall geladen haben…

Auf der Rengershäuser Straße muss im problematischen Bereich Lindenstraße/Bushaltestelle wenigstens eine 30 km/h-Zone geschaffen werden, besonders für den Schülerverkehr. Das gute Beispiel ist die Guntershäuser Straße in Rengershausen, wo ja für (die selben…!) Schüler auch eine erfolgreiche Geschwindigkeitsbeschränkung angeordnet wurde.

Richtung Altenbauna/Rengershausen mag es beim Einstieg ja noch halbwegs sicher für die Kinder zugehen, aber von der Gegenseite aus ist die Überquerung der Hauptstraße im Einmündungsbereich zweier Nebenstraßen und ohne Sicht über die enge Kurve hinaus einfach zu gefährlich! Langsamer fahren würde helfen.

 

SPD Guntershausen - Vorstand vor Ort

Einer nach dem anderen – wie es sich in diesen Zeiten gehört – haben sich die SPD-Stadtverordneten Tim Kaiser und Dr. Klaus-Peter Lorenz ein Bild von den Bauarbeiten am Bahnhof Guntershausen gemacht. Nach der neuen Unterführung und der späteren Öffnung zum Unterdorf hin werden jetzt in einer dritten Baustufe barrierefreie Zugänge zu allen Bahnsteigen geschaffen.

Das ist nicht nur gut für Rolliefahrer, sondern auch für Eltern mit Kinderwagen und nicht zuletzt den stark gestiegenen Verkehr mit Fahrrädern. Schon im Dezember dieses Jahres ist mit der Inbetriebnahme der Fahrstühle und der Fertigstellung der neuen Rampe am Gleis 1 zu rechnen. Damit wird der Guntershäuser Bahnhof im besten Sinne noch attraktiver für den Berufs- Fern- und Freizeitverkehr.

Mit den kommunalen Zuschüssen sind damit lange gehegte Wünsche nicht nur für Guntershäuser Bahnnutzer wahr geworden, die seitens der SPD über Jahre mit Nachdruck unterstützt worden waren.

Schon beim Neubau der Unterführung hatte die SPD Guntershausen einen barrierefreien Ausbau der Bahnsteigzugänge gefordert. Die Zugänge für Fahrstühle waren seinerzeit baulich vorbereitet worden und werden derzeit wieder freigelegt.

 

Petition an den Deutschen Bundestag

Wortlaut der Petition
Die Deutsche Bahn AG möge in der Ortslage Guntershausen einen wirksamen baulichen Lärmschutz entlang der Bahnstrecken Kassel-Bebra und Kassel-Gießen-Frankfurt/M. errichten. Wir bitten darum, für die Maßnahme eine verbindliche Zeitplanung anzugeben. Als Sofortmaßnahme bitten wir darum, den Streckenabschnitt für Schnellbremsungen aus der Ortslage zurück zu verlagern in den wenige hundert Meter entfernten Waldabschnitt, in dem er vordem abseits der Wohnlage verortet war.


Begründung
Der Bahnverkehr auf der Main-Weser-Bahn und der Friedrich-Wilhelms-Nordbahn von Kassel nach Frankfurt beziehungsweise nach Bebra hat sich im zurückliegenden Jahrzehnt grundlegend gewandelt: Durch die Modernisierung der Signalisierung hat die Belegung der Strecke deutlich zugenommen. Diese Bahnlinien sind zudem nicht nur für die Schnellfahrstrecke, sondern weiträumig auch für andere Hauptbahnen eine häufig genutzte Umleitungsstrecke.
Die heute gefahrenen Geschwindigkeiten sind sowohl im Streckenbereich als auch für die Durchfahrt durch den Bahnhof heraufgesetzt worden. Durch die neuen Signalstandorte von Kassel-Wilhelmshöhe her ist der Bremsweg für Zwangsbremsungen aus Richtung Norden auf den hohen Bahndamm in der Ortslage Guntershausen verlagert worden, was zu einer erheblichen Ruhestörung weit über die unmittelbare Nachbarschaft hinaus führt. Über diese Umbauten waren
die Anlieger und später Betroffenen nicht informiert oder beteiligt worden. Dieser Verschlechterung werde laut Bahn nicht durch eine banale Versetzung des Langsamfahr-Signals um 300 Meter nach Norden abgeholfen werden: Eines „Signales“, das aus zwei unbeleuchteten Schildern und Gleismagneten besteht. Der Wunsch, das Signal auf 1/30 –Wegstrecke zu versetzen, und auf diesen 300 Metern 30 % langsamer zu fahren, damit die dröhnend zum Stillstand gebrachten Züge ihren Lärm wieder im unbebauten Gebiet absonderten, wurde abschlägig beschieden. Enttäuschend für die auf Teilhabe drängenden Betroffenen sind die Lärmschutz-Kataster der Deutschen Bahn AG, die zwar streckenweise die Notwendigkeit eines Schutzes vor Bahnlärm dokumentieren – gleichwohl die Umsetzung in der Prioritätenfolge völlig im Unverbindlichen belassen. So werden immer wieder Zweijahres-Zeiträume für die Planung der Bauarbeiten öffentlich, die sich aber wie eine Kaskade in unbestimmten Zukunftszeiten verlaufen.
Auf einen entsprechenden Beschluss der Baunataler Stadtverordneten hin, der von der Bahn einen baulichen Lärmschutz fordert, berichtete die Baunataler Bürgermeisterin, dass selbst eine Lärmmessung in Guntershausen nicht erfolgen werde. Die Priorisierung einer Lärmschutzmaßnahme an diesem Ort sei aufgrund höher bewerteter Strecken geringer, und eine Aussage über den Beginn der Planungen sei nicht möglich. Die Zeit für einen baulichen Lärmschutz drängt, weil mit der Sperrung der „Schnellfahrstrecke“ Göttingen Kassel im Jahr 2021 und Kassel-Fulda im Jahr 2023 mit dem Umleitungsverkehr sicher wieder über 400 Züge werktäglich durch Guntershausen fahren werden, und das Problem damit verschärft werden wird.

 

SPD Guntershausen - Bericht von der öffentlichen Versammlung im Februar

Gut besucht von Guntershäuser Bürgerinnen und Bürgern sowie von Frau Bürgermeisterin Silke Engler war die „Glasfaser-Danke-Party“ des SPD Ortsvereins. Auch wenn der Glasfaseranschluss für das Dorf nun wohl sicher ist, enthielt die Tagesordnung weitere Zukunftsprojekte, die gemeinsam diskutiert werden konnten – und zu denen Frau Engler jeweils über die aktuellen Arbeitsstände berichtete. Mit seinem großen Dank an die Gäste und die Bürgermeisterin eröffnete Dr. Klaus-Peter Lorenz den Abend – und einem tiefen Seufzer dazu. Schließlich begann der „Kampf um die digitale Zukunft“ in Guntershausen vor immerhin 14 Jahren. Wenigstens einige Artikel der HNA aus den Jahren ab 2005 wurden zur nicht immer heiteren Erinnerung dargeboten. Der Dank des Abends ging an die Vielen, die in Guntershausen zusammengestanden haben, und auch ausdrücklich an die „Männer-Gruppe“, die den Prozess meinungsbildend begleitet hatte – auf die insbesondere wurde mit Apfelchampagner und Hütt-Bier angestoßen! Die alten Ideen wurden noch einmal gestreift, das Bahn-Glasfaser ARCOR anzuzapfen, einen Bürgerrichtfunk einzurichten, nationale Leitungen südlich des Ortsteils nutzbar zu machen, um schließlich zu resümieren: Die Weitsichtigsten waren die, die schon vor anderthalb Jahrzehnten Glasfaser für alle forderten. Der Guntershäuser Meinungsbildungsprozess aber hat auch aus Sicht der Partei eine gute Wirkung „nach innen“ gehabt -wir haben miteinander gestritten und voneinander gelernt. Selbstkritisch schloss Dr. Lorenz damit, dass diese Investition in die „öffentliche“ Infrastruktur von den „Regierenden“ viel zu spät als „Daseinsfürsorge“ erkannt worden ist – der Markt hatte es eben für die „Kleinen“ nicht geregelt. Das ist ausdrücklich eine Aufforderung, sich einzubringen in die Kommunalpolitik:

Die SPD Guntershausen lädt ausdrücklich ein, bei der nächsten Kommunalwahl auf „ihrer“ Liste zu kandidieren! Denn „wenn sich oben nichts tut, muss man unten dran rütteln“.

Gemeinsam mit Frau Bürgermeisterin Engler und Anwesenden wurde im Folgenden der Radweg R 1 aufgerufen – zeitlich gesehen gleichfalls ein Klassiker, für den aber gilt: Gut Ding‘ will Weile haben. Auch hier hat es geholfen, immer wieder miteinander ins Gespräch zu kommen. Wie auf der Bürgerinformation im Februar 2019 angekündigt, hat ein Planungsbüro übers Jahr einen endgültigen Ausbauplan erarbeitet, dessen Ergebnisse im öffentlichen Bau- und Umweltausschuss der Stadtverordnetenversammlung voraussichtlich am 21. April vorgestellt werden.

Über die Petition „Lärmschutz“ und den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ berichten wir demnächst!

 

Das Glasfaser-Danke-Fest

Viele kleine Schritte und lange Wege gingen die Guntershäuser hin zur digitalen Zukunft – nun ist ein großer Schritt zum Erfolg gelungen! Lange Jahre haben sich die Guntershäuser Einwohner und der SPD Ortsverein für einen zukunftsfähigen Zugang zum Internet eingesetzt. Jetzt ist es geschafft: Guntershausen erhält seinen Glasfaseranschluss.

Das wollen wir feiern: Wir laden alle herzlich ein, diese Freude mit uns zu teilen – wir wollen Danke sagen und spendieren an diesem Abend nordhessischen Apfelchampagner – und natürlich auch Baunataler Bier! Wir freuen uns darauf, mit unseren Mitstreitern am Donnerstag, 13.2., 19:00 Uhr im Gemeinschaftshaus anstoßen zu können.

Der SPD-Vorstand bittet um kurze vorherige Anmeldung, per Mail: lorenz_guntershausen@web.de oder telefonisch (AB): 05665 407 695 0.

Lärmschutz

Der SPD-Vorstand hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, sich in Sachen Lärmschutz an der Bahn mit einer Petition an den Deutschen Bundestag zu wenden. Im Kern geht es nicht nur um die Forderung nach einem baulichen Lärmschutz, sondern auch um eine verbindliche Aussage, wann ein solcher gebaut werden wird. Tim Kaiser und Dr. Klaus-Peter Lorenz haben einen kurzen Entwurf für diese Petition erarbeitet, die am Abend vorliegen wird. Wir freuen uns auf die Kritik und Ergänzungen durch unsere Gäste, und werden die Petition dann selbstverständlich „online“ einreichen. Das Pseudonym, unter dem sie veröffentlicht werden wird, steht schon fest: „BeioffenemFensterschlafen“.

Vieles, was früher die Emissionen abschirmte, teilte und minderte ist in den letzten Jahren von der Bahn verschwunden. So auch die historische Balustrade des Viadukts in Guntershausen, die den Bau schmückte und die Anwohner schützte.

Museum Friedland

Im Bahnhof Friedland /Han. ist ein Museum zur Geschichte Flucht und Vertreibung entstanden. Am 5. Februar gibt es dort eine Lesung aus Dörthe Binkerts Oberschlesien-Roman „Und sagte kein einziges Wort“.

Vor der um 19:30 Uhr beginnenden Lesung, die auch über die Autorin und über schlesische Zeitgeschichte informieren wird, besteht um 17:30 Uhr Gelegenheit, an einer kostenlosen Führung durch das Museum teilzunehmen.  Das Museum Friedland ist ab Kassel HBF perfekt mit dem CANTUS zu erreichen – aber auch eine Mitfahrgelegenheit im PKW ab Guntershausen wird gern angeboten. Interessenten melden sich bitte unter Tel 05665 407 695 0 oder per Mail: lorenz_guntershausen@web.de.

 

Aus der Arbeit in der SPD-Fraktion der Baunataler Stadtverordneten

Im vergangenen Jahr war auf Initiative der Guntershäuser Stadtverordneten Tim Kaiser und Dr. Klaus-Peter Lorenz im Stadtparlament beschlossen worden, in Zukunft auf die Erhebung einer Extra-Gebühr für die Nutzung des Anruf-Sammel-Taxis zu verzichten. Im Hintergrund stand die Erfahrung, dass mit Wegfall der Busroute der 64 durch Rengershausen nun zusätzlich zur Fahrkarte eine Gebühr fällig wurde. Damit wurden das Angebot verringert, Kosten gespart, aber den Kunden, die schon die Fahrkarten bezahlt haben, Mehrkosten zugemutet

Wie sich zeigte, stand die „Abschaffung“ dieser Gebühr  im Landkreis Kassel bisher einzig da; die Verfahren für die Abwicklung der Befreiung waren erst noch zu schaffen. Seit Anfang des Jahres können sich die Fahrgäste jetzt diese Zuschläge mit einer Bescheinigung des AST-Fahrers an der Rathausinformation erstattet lassen.

Einer der wenigen verbliebenen direkten Busse nach Rengershausen durchfährt die enge Rengershäuser Straße. Auf der nächsten Versammlung werden wir über eine 30Km/h - Zone für diesen Bereich sprechen, die die SPD Guntershausen angeregt hat.

 

Glasfaser jetzt für 05665 - Guntershausen und Hertingshausen zeigen dringendsten Bedarf für Glasfaser

Quelle: Deutsch Glasfaser, Mail
Stand der Nachfragebündelung für den Glasfaseranschluss am 15. November 2019

Hohe Nachfrage für Glasfaser bis ins Haus in Hertingshausen und Guntershausen

Erleichtert und bestätigt sprachen die Stadtverordneten Tim Kaiser und Dr. Klaus-Peter Lorenz auf der jüngsten Mitgliederversammlung der Baunatal-Guntershäuser SPD über den Stand der Nachfragebündelung über einen Glasfaseranschluss.

Die beiden Baunataler Stadtteile mit der Vorwahl 05665, Hertingshausen und Guntershausen, haben Mitte November das Quorum für das Gesamtgebiet von 40% vor Ort bereits mit über 50% der Haushalte überschritten. Damit bestätig sich das politische Anliegen der Guntershäuser SPD, die nach der nun schon historisch zu bezeichnenden Versorgung durch ACO-Funk-Internet erneut für einen zeitgemäßen Internetanschluss kämpft.

 „Das Umfrageergebnis bestätigt uns doch mit unserer Klage, dass die beiden kleinen Stadtteile seit Jahrzehnten bei diesem lebensnotwendigen Infrastrukturausbau zu kurz gekommen sind. Der Markt hat es nicht richten können, und der Anschluss hat sich zur ersten Frage der kommunalen Daseinsvorsorge entwickelt. Das Internet steht für die Entwicklung der Gemeinwesen auf einer Stufe mit dem ÖPNV, Einkaufsmöglichkeiten und grundlegender medizinischer Versorgung“, so Dr. Klaus-Peter Lorenz auf der Guntershäuser Versammlung.

Ein Glasfaseranschluss ist für alle Orte überlebenswichtig – damit sich im kleinsten Stadtteil junge Familien, Gewerbetreibende, Studierende und Menschen mit Home-Office ansiedeln können. Guntershausen stagniert seit Jahren bei der Einwohnerentwicklung und zeigte über lange Jahre eine beunruhigende demographische Entwicklung. „ Das fehlende Internet ist ein Nachteil für die Ansiedlung junger Familien im Ort. Und mit diesen steht und fällt die Wirtschaftlichkeit und damit  die Aufrechterhaltung der anderen kommunalen Angebote in der Fläche“.

Große Stadtteile sind unterschiedlich, aber besser angeschlossen

Im Gesamtbild für die Stadtteile, in denen die Deutsche Glasfaser aktuell ihr Angebot zur Erschließung unterbreitet, zeigt sich jetzt bei der Nachfragebündelung ein sehr unterschiedliches Ergebnis. In Rengershausen und Großenritte sind andere Anbieter mit verschiedenen Technologien bereits seit Jahren erfolgreich als Anbieter präsent. „Natürlich wäre auch für viele bestehende Internetanschlüsse ein Upgrade auf die Glasfaserversorgung bis ins Haus mit 1000 MBit pro Sekunde beim Download ein echter Quantensprung in der Anschlusstechnik.  Das würde eine Versorgungsbasis für die Immobilien auf lange Sicht garantieren. Leider scheinen manche Eigentümer über das heute und morgen nicht hinaus investieren zu wollen – dabei gibt es den Anschluss aktuell kostenlos.“

Ein Plan B für Guntershausen und Hertingshausen

In den Vorbereitungen für die Haushaltsplanung haben Tim Kaiser und Dr. Klaus-Peter Lorenz bereits klar gemacht, dass es einen Bedarf geben könnte für den Fall, dass die 40% in Gesamt-Baunatal nicht erreicht würden:

„Wir brauchen den Plan B für Hertingshausen und Guntershausen, denn die Ergebnisse zeigen uns doch den dringenden Versorgungsbedarf. Seit Jahren stehen wir in der politischen Pflicht, diese Infrastruktur zu ermöglichen – wo es der Markt eben nicht gerichtet hat. Man könnte mit Recht vom Marktversagen sprechen angesichts der vielen weißen Flecken. Ganze Stadtteile dürfen in einer modernen Industriestadt nicht abgehängt werden. Die Baunataler SPD muss sich darauf vorbereiten, die beiden Ortsteile mit der 05665er Vorwahl gegebenenfalls mit einer Teillösung anzuschließen“, so Lorenz.

Auch in der jüngsten Fraktionssitzung am vergangenen Montag in Großenritte hat Dr. Lorenz das Thema erneut auf die Agenda gerufen, und seine Mit-Mandatsträger dringend zur Mobilisierung bei der Nachfragebündelung aufgerufen.

„Daseinsvorsorge ist die erste Pflicht von Kommunalpolitik. Wir müssen dafür sorgen, dass Guntershausen und Hertingshausen von diesem Ausbauangebot profitieren können. Wir können uns keinen weiteren Aufschub leisten. Wenn es wiederum ein finanzielles Kriterium ist, dann darf der Ausbau dieses Mal daran nicht scheitern. Dann wird die Stadt Baunatal gefragt sein, wieder einmal zu helfen“ so Dr. Lorenz in seinem dringenden Appell.

 

Aus der Arbeit in der Stadtverordnetenversammlung

Kohlezug
Schwere Kohlezüge fahren sowohl auf der Bebraner Strecke als auch auf der Main-Weser-Bahn durch Guntershausen. Sie sind so schwer, dass sie sogar im Zeitalter elektrifizierter Strecken mit Schiebelokomotiven gefahren werden müssen. Und wenn sie aus dem Osten kommen, fahren sie zwei Mal durch Guntershausen: Nach Norden zum Rangierbahnhof in Kassel, in den Süden Richtung Gießen…

 

Für die SPD-Fraktion im Baunataler Stadtparlament hatte Dr. Klaus-Peter Lorenz den Antrag gestellt, im Rahmen eines derzeit durchgeführten „Lärmmonitorings“ der Bahn auch den Eisenbahnlärm in Guntershausen messen zu lassen.

 

Eine Nachfrage in der Fragestunde des Gremiums brachte jetzt eine weitere enttäuschend Antwort für Guntershausen, denn das Bundesministerium für Verkehr lehnt die Einrichtung einer solchen Messstation leider ab.

 

Danach ist im Rahmen des Lärmmonitorings die Errichtung weiterer Messstationen nicht vorgesehen. Im gesamten Bundesgebiet sind lediglich 19 solcher Stationen zu errichten, womit die Bahn 2/3 des gesamten Schienengüterverkehrs erfassen will.

 

Zum Stand der Lärmsanierung in Guntershausen liegt ein Schreiben der Deutschen Bahn AG vor. Der Abschnitt Baunatal-Guntershausen von km 12,8 - 14,5 ist mit der Priorität 3,168 bewertet. Aufgrund anderer höher priorisierter Abschnitte kann seitens der Bahn derzeit keine Aussage über den Beginn der Planungen für die Abschnitte in Baunatal getroffen werden.

 

Mit dieser weiteren enttäuschen Auskunft des Staatsbetriebes Deutsche Bahn Aktiengesellschaft wollen wir uns auf der nächsten Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins auseinandersetzen, zu der für den 24. Oktober, 19:00 Uhr, ins Gemeinschaftshaus eingeladen wird. Dabei wird auch zu fragen sein, wie die Forderung nach baldigem baulichem Lärmschutz angesichts der kommenden langfristigen Umleitung des ICE- und nächtlichen Güterverkehrs von der Neubaustrecke über die Main-Weser-Bahn politisch umgegangen werden soll.

 

Weitere Themen müssen die Investitionen für den Stadtteil sein, die für das Jahr 2019 geplant waren, und die Anliegen für das kommende Jahr politischer Arbeit. Zu diskutieren ist auch über den Vorschlag, den heutigen Busverkehr nach Umfang und Qualität durch eine Kundenbefragung evaluieren zu lassen.

 

Weitere Vorschläge nimmt der Vorsitzende Dr. Klaus-Peter Lorenz gern entgegen.

Mail: lorenz_guntershausen@web.de oder Tel: 05665 407 695 0.

 

Politischer Bericht für das Jahr 2018

Als bedeutende Aufgabe für die nächsten Jahre steht der Ausbau der Breitbandversorgung für Guntershausen im Vordergrund. In der Stadtverordnetenversammlung  haben wir einem Vertrag mit  der Deutschen Glasfaser zugestimmt, die bei einer Anschlussquote von 40% eine Erschließung bis ins Haus vornehmen würde. Zeitlich könnten wir mit einer Fertigstellung im Jahr 2021 rechnen.

Parallel dazu  bleibt die Option eines Ausbaues mit der Breitband Nordhessen „aktiv“. Sie hat bisher Großenritte erschlossen.

Der barrierefreie Ausbau des Nahverkehrs kommt in einem dritten Bauabschnitt spätestens 2021 für den Bahnhof Guntershausen mit Aufzügen und Bahnsteigrampen. Auch hier gilt der Dreierschritt, der für öffentliche Investitionen hinzunehmen ist: Ein Jahr Planung, ein Jahr Genehmigung (!), ein Jahr Bau: 19, 20, 21 sollte der letzte Ausbauabschnitt fertig sein. Warum man drei mal plant, drei mal ins Genehmigungsverfahren gehen muss und drei mal eine große Baustelle einrichten muss, bleibt ein Mysterium staatlichen Bauens.

Die Einstellung der stündlichen Busverbindungen nach Rengershausen hat viel Kritik gebracht. Diese Linie war dann weitgehend auf Anruf-Sammel-Taxen umgestellt worden, womit die Fahrgäste eine AST –„Straf“-Gebühr zusätzlich zur Fahrkarte zahlen mussten. Das ist ein Unding mit Blick auf die Gleichbehandlung aber auch auf das Interesse am umweltfreundlichen ÖPNV:  Auf Initiative der Guntershäuser SPD hat die Fraktion eine Antrag zum Haushalt eingebracht, und die Abschaffung der Gebühr zum nächsten Fahrplanwechsel ist dort einstimmig beschlossen worden.

Der Bahn-Lärmschutz in der Ortslage ist von den Stadtverordneten Dr. Klaus-Peter Lorenz und Tim Kaiser mehrfach mit Anträgen in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht worden. Zuletzt  mit der Aufforderung an die Bahn, Lärmmessstellen einzurichten. Über  Näheres zur Priorisierung eines solchen Schutzbaues und den Messstellen werden wir gesondert recherchieren und aktuell berichten.

Länger als im Dreijahresschritt beschäftigt uns der Radverkehr an der Fulda und im Gemeindeweg. Seit dem Jahr 2005 thematisieren wir eine Verlegung  in Stadtteil und Rathaus. Jetzt ist in Guntershausen  ein guter Konsens für die Linienführung gefunden worden – allein die Haushaltslage lässt den Bau noch nicht zu. Wir werden den Radweg im Guntershäuser Interesse auch weiterhin mit einem Ausbau des Sanitärgebäudes an der Wirtschaftsbrücke im Zusammenhang diskutieren. Denn zum einen brauchen die Wassersportler eine angemessene Unterkunft, und ein Saison-Bistro für das Dorf ohne Gasthaus wäre eine große Bereicherung.

Die Parksituation an der Kreisstraße mit der Möglichkeit zusätzlicher Garagen ist leider am „Naturschutz“ vorläufig  gescheitert. Das Thema ist damit aus Sicht der Guntershäuser SPD nicht erledigt.

 

Einladung Breitband-Information - Bericht von der Jahreshauptversammlung

Die Guntershäuser Sozialdemokraten hatten sich zur Versammlung mit Neuwahlen und Ehrungen im Gemeinschaftshaus versammelt.

Der Vorsitzende Dr. Klaus-Peter Lorenz und der Stadtverordnete Tim Kaiser gaben Eingangs ihren politischen Bericht ab.

Breitbandversorgung: Nach langer Zeit der juristischen und Subventionsprüfungen, begleitet von leidenschaftlichen Versammlungen vor Ort in Guntershausen, konnte die Stadtverordnetenversammlung am 6. Mai einem Vertrag mit der Deutschen Glasfaser zustimmen, die in Baunatal die unterversorgten Gebiete mit einem Glasfaseranschluss bis in Haus versorgen könnte.

Die SPD Guntershausen hat die Bürgermeisterin Frau Silke Engler für den 23. Mai, 19:00 Uhr, ins Gemeinschaftshaus eingeladen. Sie wird dort das weitere Verfahren und die dann gegebenen Anschlussmodalitäten vorstellen. Alle Interessierten sind wiederum herzlich eingeladen!

Barrierefreier Nahverkehr: Eine dritte Ausbaustufe des barrierefreien Zuganges zu den Bahnsteigen am Bahnhof können wir sicher für die Jahre 2020/2021 erwarten. Dieses Jahr 2019 gehört der Prüfung der fertigen Planung durch das Eisenbahnbundesamt.

Lärmschutz in der Ortslage: Ein neuerlicher Antrag von Dr. Lorenz in der Stadtverordnetenversammlung, die Bahn aufzufordern, eine örtliche Meßstelle „Bahnlärm“ auf dem Bahndamm in Guntershausen einzurichten, wurde von allen Fraktionen mitgetragen. Es steht allerdings in Frage, ob wir noch in dieses Meßstellenprogramm aufgenommen werden können.

Radweg an der Fulda: Ein Bericht aus den Baunataler Nachrichten aus dem Jahr 2005 über eine Veranstaltung mit Bürgermeister Heinz Grenacher zur Verlegung des Radweges im Bereich Gemeindeweg brachte nicht nur heitere Gesichter in der Versammlung. Immerhin 15 Jahre lang beschäftigt uns das Projekt. Im Jahr 2010 scheiterte ein zweiter Anlauf einer Verlegung des Weges in die Dorfmitte „krachend“ an berechtigten Einwendungen. In den Jahren 2016 und 2017 waren wir mit Haushaltsvorschlägen und vielen örtlichen Gesprächen weiter am Thema. Im Januar 2018 konnten Eigentümer- und Anliegerfragen in einem Kompromissvorschlag an Bürgermeister Manfred Schaub und die Gremien übermittelt werden.  Im Februar 2019 waren sich dann Anlieger, Gewerbebetrieb und Landwirtschaft vor Ort am Gemeindeweg sicher, dass mit der Linie Gemeindeweg, über die Bauna, angeschmiegt an deren neuer Mündung und einmündend jenseits der landwirtschaftlichen Einfahrt ein guter Konsens für alle Beteiligten gefunden sei. Das Ergebnis wurde im Bauausschuss bestätigt. Tim Kaiser und Dr. Lorenz stellten den Stand der Dinge anhand des Planes aus der Bürgerversammlung vor – und freuten sich über den guten Einklang, mit dem der Kompromiss im Ort angenommen wurde. Bei besserer Haushaltslage sollten wir den Bau unter Bürgermeisterin Engler erwarten dürfen.

Von den Projekten des laufenden Jahres wurde besonders die für den kleinsten Ortsteil wichtige „Siedlungsentwicklung“ und die Parksituation an der Kreisstraße im Oberdorf angesprochen. Eingebracht werden in die Haushaltsberatungen soll die Abschaffung der AST-Gebühren.

 

Der lange Weg zum Radweg in Guntershausen – Der lange Weg zum Radweg in Guntershausen – ein grünes Kommunikationsproblem und eine falsche Anklage

>>>Der lange Weg zum Radweg in Guntershausen<<<

 

Wenn die Bahn lärmt

„Mach‘ bitte die Fensterläden zu, der Schotterzug kommt!“ – es ist eher selten, dass man die Liebste daheim vom Bahnhof aus vor einem Zug warnt, aber in diesem Falle und angesichts der enormen Steinstaubwolke auf dem Bahndamm über Guntershausen war das durchaus angebracht.

An immerhin 62 Tagen und Nächten werden an der Strecke zwischen Baunatal-Rengershausen und Baunatal-Guntershausen die Gleisanlagen grundhaft erneuert. Das geht rund um die Uhr, tagsüber auch mit akustischem Warngerät, nachts „nur“ mit schwerem Gerät: Planumverbesserungsmaschine, Stopfmaschine, Schotterpflüge und wie sie alle genannt werden.

Dazu kommt, dass in den Wochen vor dieser Baumaßnahme auf der benachbarten Schnellfahrstrecke Kassel-Fulda gebaut wurde, und auf der Main-Weser-Bahn wochenlang die Umleiterzüge zusätzlich fuhren – das sollen an Spitzentagen über 420 Züge gewesen sein, die über die Dächer des Baunadorfes hinwegrollten.

Auf einen Schallschutz warten die Guntershäuser hingegen seit Jahrzehnten vergebens. Die aktuelle „Zielperspektive“ lautet 2025. Der SPD-Ortsverein Guntershausen wird sich dafür weiterhin engagiert einsetzen. Für den Spätherbst wollen wir zum Thema auch wieder Abgeordnete einladen.

 

Birken und Weiden, Brombeeren und Raine

Die Feldraine an der Fulda in Guntershausen hatte der örtliche SPD-Vorstand im Auge, als er in den letzten Märztagen einen gemeinsamen Sonntagsspaziergang unternahm.

Denn die schönen Wege in der Fuldaaue bei Guntershausen werden für den intensiven Freizeitverkehr von Fahrrad- und Elektroradfahrern, von Roller Blades und anderen  gärtnerisch intensiv gepflegt. Die Kritik eines Mitglieds auf der vergangenen Versammlung uns aber für die Wegraine sensibilisiert:

Kaum noch ein Strauch, ein Busch, ein Gehölz säumt die Wege in die Landschaft.

Aber wo sollen Lerchen und Stare ihren Fuß hinsetzen – wohl kaum auf die offenen Flächen, über die selten genug mal ein Hase flüchtet?  Über die Jahre scheint vieles verschwunden, was sich am Rain dereinst breit machen konnte:

Holunder und Himbeere, Hasel und Weide,  Brombeere und  Weißdorn. Auch an den Wassergräben stehen keine Weiden oder Erlen.  Die intensive Pflege hat wenig übergelassen jenseits der asphaltierten Radwege. In der Folge haben die Guntershäuser SPD-Stadtverordneten Tim Kaiser und Dr. Klaus-Peter Lorenz die Stadt Baunatal gebeten, die derzeitige Pflegepraxis mit Blick auf das „Radweg-Begleitgrün“ zu überdenken – im Sinne der gefiederten Freunde und allgemein des Naturschutzes.

Birken und Weiden, Brombeeren und Raine

Die Feldraine an der Fulda in Guntershausen hatte der örtliche SPD-Vorstand im Auge, als er in den letzten Märztagen einen gemeinsamen Sonntagsspaziergang unternahm.

Denn die schönen Wege in der Fuldaaue bei Guntershausen werden für den intensiven Freizeitverkehr von Fahrrad- und Elektroradfahrern, von Roller Blades und anderen  gärtnerisch intensiv gepflegt. Die Kritik eines Mitglieds auf der vergangenen Versammlung hatte uns aber für die Wegraine sensibilisiert:

Kaum noch ein Strauch, ein Busch, ein Gehölz säumt die Wege in die Landschaft.

Aber wo sollen Lerchen und Stare ihren Fuß hinsetzen – wohl kaum auf die offenen Flächen, über die selten genug mal ein Hase flüchtet?  Über die Jahre scheint vieles verschwunden, was sich am Rain dereinst breit machen konnte:

Holunder und Himbeere, Hasel und Weide, Brombeere und  Weißdorn. Auch an den Wassergräben stehen keine Weiden oder Erlen.  Die intensive Pflege hat wenig übergelassen jenseits der asphaltierten Radwege. In der Folge haben die Guntershäuser SPD-Stadtverordneten Tim Kaiser und Dr. Klaus-Peter Lorenz die Stadt Baunatal gebeten, die derzeitige Pflegepraxis mit Blick auf das „Radweg-Begleitgrün“ zu überdenken – im Sinne der gefiederten Freunde und allgemein des Naturschutzes.

 

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