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Öffentlicher Verkehr in Baunatal

 

Zu einer ZOOM-Konferenz hatten sich der Fraktionsvorsitzende der SPD Baunatal, Udo Rodenberg, der Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses, Frank Böttcher und Stadtrat Dr. Klaus-Peter Lorenz verabredet.

 

„Fünf Studenten als Fachleute im Haupt- und Finanzausschuss, mit ihrem Marketingprofessor Dr. Mann, das war ein Blick auf den Nahverkehr, wie wir ihn bisher nicht hatten. Ich glaube, der war nötig, um zu erfahren, wie gerade der Busverkehr in Baunatal von den Nutzern erlebt wird“, so Böttcher zur Eröffnung. “Wir wollten mit dem Beschluss von 2020, eine solche Studie durchführen zu lassen, die Zufriedenheit mit dem Angebot erkunden.“

 

„Jetzt hatten die Baunataler die Möglichkeit, dazu ihre Meinung zu sagen. Hut ab: 4.000 Einwohner wurden angesprochen, online und offline“, so Böttcher. „Immerhin nutzt fast die Hälfte der Baunataler die Öffies und es kommen im Jahr 455.000 Fahrten zusammen. Dabei wird das Image als nachhaltig und sinnvoll bewertet.“

 

„Die Unterschiede der Nutzung sind groß, Großenritte und Altenbauna zu mehr als einem Drittel, Hertingshausen 5%, Guntershausen keine 3 %, auch wenn die mit der Bahn fahren…das gibt zu denken, Kirchbauna 6%, Rengershausen keine 8 %“ warf Lorenz ein. „Bei der Zufriedenheit mit dem Bus liegen die kleinen Stadtteile am Ende der Skala.“

 

„Woran liegt’s“, was sagen die Experten?“ will Rodenberg wissen, und da sind „überfüllte“ Fahrten eine Antwort – das wurde mit Blick auf die Tram deutlich. „Die Nichtnutzer beklagen zu hohe Fahrpreise“, bringt es Böttcher auf den Punkt, „und keine guten Verbindungen sowie lange Fahrzeiten“. „Dazu der ewige Ausfall der Informationssysteme, was über 30% reklamieren“, so Lorenz. „Ein Viertel beklagt fehlende Sicherheit der Anschlüsse.“ „Ein klarer Wunsch ist die bessere Anbindung an den Bahnhof Wilhelmshöhe. Da bleiben wir beim NVV dran“, so Rodenberg. „Positiv: Der Komfort der Fahrzeuge ist in Ordnung aber das AST hat einen miserablen Ruf – die Gebühr muss weg“ so Lorenz.  Frank Böttcher sieht sich bestätigt, was die Sauberkeit der Haltestellen angeht: „Einmal im Jahr saubermachen ist indiskutabel!“

 

„Klar, dass vielen Leuten das Ganze zu teuer ist, denn 83% nutzen die Einzelfahrkarten! Das Seniorenticket ganze 8%. Die Einstiegshürde ist für Menschen, die nur gelegentliche Fahrten benötigen, durch zu hohe Preise bei den Einzelfahrkarten einfach zu hoch" sieht Rodenberg ein Problem in der Tarifstruktur.

„Der städtische Zuschuss für den Busverkehr beträgt immerhin eine Viertelmillion Euro, die sollen in ein besseres Angebot fließen – und neue Kunden erschließen!“, so Böttcher.

„Der kritische Blick hilft – jetzt können wir mit dem NVV zukünftig kundenorientierter arbeiten“ resümierte Rodenberg.

(16.10.2022)

 

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